facebook ist überall (auf meinen devices)

Tja, was kann man sagen. Versuch gescheitert. Gestern stellte ich eine Sicherungskopie auf meinem blackberry wieder her. Damit wurde auch facebook wiederhergestellt. Zunächst bemerkte ich dies nicht. Erst als Freunde (wirkliche Freunde) an meine Pinnwand posteten, fiel mir dies auf.

Ein Stück weit bin ich selbst Schuld. Meine Affinität zu mobile devices und smartphones hat über Jahre vieleschichtige Zugangsmöglichkeiten zu diesesm Netzwerk geschaffen. Ich war nicht konsequent genug alle zu löschen.
Sei´s drum. Ein kurzer Blick in die Timeline hat mir gezeigt, dass ich wirklich nichts verpasst habe.

 

 

Gruppenmäßiges Rowdytum

Mir schon länger bekannt, doch heute nochmal in der tagesschau thematisiert. Die Punkband Pussy Riot wurde heute dem Gericht vorgeführt, wegen “Gruppenmäßigem Rowdytums.” Was man darunter verstehen soll, kann man in diesem Video sehen.

Der Kreml macht daraus einen Prozess mit einer Anklageschrift von immerhin 3000 Seiten. Die Punkband (über dessen musikalische Qualitäten sich sicher streiten lässt), hat es gewagt Putin in einer Kirche zu kritisieren. Ich kann noch nachvollziehen, dass sich gläubige Menschen davon irritiert oder gar beleidigt fühlen, nicht aber dass Putins lupenreine Demokratie daraus einen politischen Prozess machen. Einmal mehr zeigt sich Putin von seiner wahren, machtbesessenen Seite, in der er jegliche Art von Opposition im Keim erstickt. Ich solidarisiere mich ausdrücklich mit Pussy Riot und dessen Art der Opposition. Mit der Musik eher nicht. Trotzdem – “Free Pussy Riot.”

Schaut Euch das Video an. Auffallend finde ich übrigens auch die hohe Anzahl der “gefällt mir nicht” klicks im Vergleich zu “gefällt mir” und der Gesamtmenge an klicks. Der Kreml scheint auch im Internet für seine Propaganda mobilisieren zu können. Na ja, was China kann….

Manos arriba – esto es un atraco

War vorhin auf einer Demo in Marbella. Organisiert wurde sie von den Gewerkschaften UGT und CCOO. Die Proteste richteten sich gegen den Sozialabbau und die Einschränkung der Arbeitnehmerrechte in Spanien seit der Regierungsübernahme durch die PP von Ministerpräsident Rajoy.

Ich war dort mit meinen Companeros von der PSOE aus Torremolinos. Ich ging von einer überschaubaren Menge von Menschen aus und war überrascht, dass sich über 12000 Menschen versammelten. Die Spanier sind begeisterte “Demonstrierer” und waren perfekt ausgestattet mit Megaphonen, Trillerpfeiffen sowie Böllern. “Manos arriba – esto es un atraco” war der Schlachtruf, der soviel die bedeuted wie “hebt die Hände in die Luft – das ist Betrug.”

Man fragt sich bei all den Demonstrierenden natürlich, wer von Euch hat denn letztendlich vergangenen November die PP gewählt oder ist gar bei der Wahl zu Hause geblieben? Jedes Volk hat die Regierung die es verdient. Spanien hat zum Leidwesen der Arbeitnehmer nun die nächsten vier Jahre Rajoys PP. Daran werden solche Demonstrationen wohl nichts ändern – richtig sind sie aber dennoch und daher habe ich sie unterstützt.

Demonstration der UGT und CCOO in Marbella
12000 Menschen demonstrieren gegen Sozialabbau – ich auch

Back in Spain

Wieder zurück. 5 Stunden fahrt später von Lagos sind wir nun wieder in Torremolinos gelandet. 10 Tage Portugal vergingen wie im Flug. Ich bin immer noch tief beeindruckt von diesem Land und seinen Leuten. Gerade im Vergleich zum übervölkerten Mittelmeer während der Hauptsaison, bietet die Algarve einen entspannten Ausgleich in jeglicher Hinsicht. Auch was das Klima betrifft. Es weht immer ein schöner, kühler Atlantikwind, der es am Abend sogar merklich kühl werden lässt. Tagsüber schwanken die Temperaturen dann zwischen 24-28 Grad. Lagos ist trotz Hochsaison verschlafen und ohne mehrstöckige Bettenburgen. Es dreht sich fast alles ums Wellenreiten und surfen. Die Shops, die Bars, die Leute. Ganz anders als in Tarifa, dass von den Wind- und Kitesurfern dominiert ist.

Die Wellen an unserem “Stammstrand” in Sagres waren beeindruckend und an einem Tag bei ca. 2,5 m mit ungeheuerer Wucht. Am Abend fühlte sich mein Körper an, als hätte jemand den ganzen Tag auf ihn eingeschlagen. Trotzdem haben mich meine Erfolge bei der Brettbeherrschung glücklich gemacht. Ich habe viel Wasser geschluckt doch am Ende ein paar schöne take offs und rides gehabt. Mit den weiteren Tagen ging es immer besser. Trotzdessen habe ich gemerkt, dass ich mit dem 7 Fuss Brett zu schnell eingestiegen bin. Ein Fuss mehr und ein breiterer Body hätte mir den Einstieg wahrscheinlich einfacher gemacht.

Auf jeden Fall habe ich Blut geleckt. In jeglicher Hinsicht. Was Portugal angeht und auch was das Surfen angeht. Wir kommen bestimmt bald wieder. Mein Brett habe ich bei einem der letzten rides gegen ein kleines Riff gejagt. Die Delle am Rail versuche ich die Tage im Eigenbau selbst auszubessern. Halb so wild. Nun liegt noch eine Woche Urlaub am Mittelmeer vor mir. Es gibt schlimmeres. Am Mittwoch sollen wir hier in Torremolinos 43 Grad bekommen. Bloß nicht bewegen….

Marc
mit den Wellen gekämpft

 

Sagres

Diese traumhafte Bucht am südwestlichsten Punkt Europas war heute unser beach und surf Domizil. Atemberaubend schön. Es gibt hier an der Algarve hunderte solcher Buchten. Eine schöner als die andere. Morgen werden wir mal Lagos und seine Strände erkunden.

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Gepackt und ab…

Alles verstaut. Zelt, Bett, Wetsuit, Board, Klamotten, Klapstühle und Tisch, ein paar Vorräte sowie Schlafgelegenheiten für die Hunde. Bei 30 Grad (was derzeit mild ist) starten wir nun gegen 12.30 Uhr aus Torremolinos über Sevilla, Faro, Lagos.

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Portugal, Algarve – wir kommen

Okay. Der “Reiter” heisst “Spanien.” Doch schließlich starten wir ja auch von hier aus. (Torremolinos) Google Maps sagt ca 500 Kilometer bis zum Campingplatz nach Lagos. Camping Turiscampo , da wollen wir hin und von dort aus die Algarve erkunden und natürlich nach ein paar Surfspots und Sehenswürdigkeiten Ausschau halten. Vor allem aber – Erholung – keine emails – dicke Schmöker, Sonne und Strand. Schnorchelausrüstung liegt auch parat. Die meisten Sachen stehen schon zum Einladen bereit. Morgen geht es los mit unserem Fiat Doblo. Das Surfboard hängt schon innen am Himmel mit einer amateurhaften Fahrradspanner Konstruktion. (Foto folgt) Ich glaube mein Kastenwagen ist das perfekte Fahrzeug dafür. Ich freue mich auf viele Eindrücke und werde natürlich bloggen.

Wegwerfen oder reparieren ?

Wegwerfen oder reparieren ?

Interessante Reportage vom SWR. Sollbruchstellen an Neugeräten ? Reparatur lohnt sich nicht. Gerade bei Druckern kennen wir ja die Argumentation. Trotz aller Kritik in dieser Reportage auf jeden Fall ein Lob an die Wertstoffverwertungsakrebie in Deutschland.

Das ist echt toll. Und dann auch noch mit Weiterbildungsmaßnahmen und Wiederverkauf. Super Konzept.

Einfach auf “Wegwerfen oder reparieren ” klicken.  Ist “verhyperlinkt.”

Tangana Bar

Tangana Bar

Vorletztes Wochende in der Tangana Bar, Tarifa. Warten in angenehmer Weise auf Wellen. To be continued.

Transactual Analysis

Aus Gründen meines National Diplomas dass ich gerade schreibe, muss ich ein written assessment über Relationship Management als Hausarbeit abgeben. (bis zum 24.07.) Eine empfohlene Quelle ist I`m Ok – you´re Ok von Thomas  A. Harris dass in erstaunlich guter, wissenschaftlich sowohl einfacher Weise den Sachverhalt von Transactual Analysis erklärt.  Harris geht von drei seit der Geburt gewählten Status und einem selbstgewählten Status aus, den man durchaus auch als Erwachsener Mensch verändern kann. Gute Lektüre die einem in allen Bereichen der Zwischenmenschlichkeit (also auch im Business) helfen kann.